Zahnimplantate: Mythen und Fakten
Zahnimplantat Mythen im Check: Erfahren Sie die Wahrheit über Schmerzen, Kosten und Haltbarkeit von künstlichen Zahnwurzeln in unserer Praxis in Ingolstadt.
„Der Körper stößt das ab.” „Das tut unglaublich weh.” „In meinem Alter zahlt sich das nicht mehr aus.”
Solche Sätze hören Patienten oft – von Bekannten, im Internet, manchmal sogar von anderen Zahnärzten. Viele kommen deswegen mit Sorgen zu uns in die Praxis nach Ingolstadt.
Was wirklich dahintersteckt, schauen wir uns hier an.
Mythos 1: Das Einsetzen eines Zahnimplantats ist extrem schmerzhaft
Das ist wahrscheinlich die am weitesten verbreitete Sorge. Die Vorstellung, dass eine Schraube in den Kiefer gedreht wird, klingt für viele Patienten erst einmal beängstigend.
Der Eingriff findet unter lokaler Betäubung statt. Sie spüren während der Behandlung in der Regel gar nichts außer einem leichten Druck. Viele Patienten berichten uns nach dem Termin, dass sie sich die Prozedur deutlich schlimmer vorgestellt hatten.
Durch 3D-Planung gestalten wir den Eingriff minimalinvasiv. Wir wissen schon vor dem ersten Schnitt genau, wo das Implantat sitzen muss. Das schont das Gewebe und sorgt dafür, dass die Heilungsphase danach meist viel unkomplizierter verläuft als nach einer herkömmlichen Zahnentfernung.
Mythos 2: Mein Körper könnte das Implantat abstoßen
Das Wort „Abstoßung” kennen viele aus dem Bereich der Organtransplantationen. Bei Zahnimplantaten ist dieser Begriff medizinisch nicht korrekt.
Ein Zahnimplantat besteht aus hochreinem Titan oder Keramik. Beide Materialien sind biokompatibel: Der Körper erkennt sie nicht als Fremdkörper. Titan hat die besondere Eigenschaft, dass der Knochen direkt an die Oberfläche anwächst.
Dass ein Implantat nicht einheilt, ist heute selten und liegt fast immer an Faktoren wie Rauchen oder einer unentdeckten Entzündung. In einer spezialisierten Praxis liegt die Erfolgsquote bei weit über 95 Prozent.
Mythos 3: Zahnimplantate halten nicht lange
Viele glauben, dass ein Implantat nach zehn Jahren ausgetauscht werden muss. Das ist ein Irrtum, der oft auf Erfahrungen mit altem Zahnersatz wie Brücken oder Prothesen beruht.
Ein gut gepflegtes Implantat kann ein Leben lang halten. Es gibt kein Ablaufdatum für die künstliche Wurzel. Die größte Gefahr ist nicht das Material selbst, sondern eine Entzündung des umliegenden Gewebes – die sogenannte Periimplantitis. Mit regelmäßiger professioneller Prophylaxe und guter Mundhygiene zu Hause haben Sie beste Chancen, dass Ihr Implantat Sie dauerhaft begleitet.
Mythos 4: Ich bin zu alt für ein Zahnimplantat
„Lohnt sich das in meinem Alter noch?” Diese Frage hören wir oft von Patienten, die 70 oder 80 Jahre alt sind.
Das Alter selbst ist kein Hindernis für eine Implantation. Wichtiger ist der allgemeine Gesundheitszustand und die Qualität des Kieferknochens. Tatsächlich profitieren gerade ältere Patienten enorm von festem Zahnersatz. Er gibt Sicherheit beim Sprechen und Essen zurück. In unserer Praxis behandeln wir regelmäßig Senioren, die durch Implantate wieder herzhaft in einen Apfel beißen können.
Mythos 5: Man sieht sofort, dass es kein echter Zahn ist
Das galt für alten Zahnersatz. Heute nicht mehr.
Dank moderner Prothetik und digitaler Farbanpassung sind Implantate optisch nicht von natürlichen Zähnen zu unterscheiden. Wir arbeiten in unserer Praxis mit 3D-Druck und hochästhetischen Materialien, die das Licht genauso reflektieren wie echter Zahnschmelz. Wenn das Zahnfleisch das Implantat natürlich umschließt, wird niemand bemerken, dass es sich um eine künstliche Wurzel handelt.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es bis zum fertigen Ergebnis? In manchen Situationen sind Feste Zähne an einem Tag möglich. In anderen Fällen braucht der Knochen drei bis sechs Monate Zeit, um sicher mit dem Implantat zu verwachsen, bevor die endgültige Krone aufgesetzt wird.
Was kostet ein Zahnimplantat wirklich? Ein Implantat ist eine Investition in Ihre Gesundheit. Da es oft Jahrzehnte hält und keine gesunden Nachbarzähne abgeschliffen werden müssen, ist es langfristig oft die wirtschaftlichste Lösung. Nach einer Untersuchung erstellen wir Ihnen einen individuellen Kostenplan.
Weitere Fragen zu Ihrem Fall? In unserer Praxis in der Bergbräustraße nehmen wir uns Zeit für Ihre Situation. Zahnimplantate in Ingolstadt – persönliche Beratung →
Dr. Andreas Vogtner
Master of Science in Parodontologie und Implantologie · ITI Diploma · Zahnarzt in Ingolstadt
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