Gerhard kam im Dezember 2024 zu uns — nach 30 Jahren ohne Zahnarztbesuch. Starke Zahnbeläge, generalisierter Knochenabbau, Zahnarztangst. Beide Kiefer mussten versorgt werden. Heute kann er wieder unbeschwert lachen und kraftvoll zubeißen.
Alle Bilder wurden mit ausdrücklicher Genehmigung des Patienten veröffentlicht.
Ausgangssituation
Zustand der Zähne
Intraoralbefund
Endergebnis
Gerhard kam im Dezember 2024 zu uns, nachdem er 30 Jahre lang nicht beim Zahnarzt gewesen war. Seine Ausgangssituation war schwierig: starke Zahnbeläge, Zahnfleischentzündungen und ein generalisierter Knochenabbau machten seine restlichen Zähne im Ober- und Unterkiefer nicht mehr erhaltungswürdig. Hinzu kam eine ausgeprägte Zahnarztangst, die ihn über Jahrzehnte von der Behandlung abgehalten hatte.
Sein Wunsch war klar: feste Zähne, eine Lösung, die ihm Sicherheit und Lebensqualität zurückgibt — trotz der schwierigen Ausgangslage und trotz seiner Angst.
Aufgrund seiner Zahnarztangst planten wir die Behandlung besonders behutsam und in zwei Eingriffe aufgeteilt. Zuerst der Unterkiefer, dann der Oberkiefer — mit ausreichend Zeit dazwischen, um Vertrauen aufzubauen. Die 3D-Planung zeigte im Oberkiefer einen stark reduzierten Knochen, der einen Aufbau mit Eigenknochen erforderte.
Im ersten Schritt wurden die Zähne im Unterkiefer entfernt und sofort vier Implantate gesetzt. Diese wurden noch am selben Tag mit einem festen Langzeitprovisorium versorgt — Gerhard verließ die Praxis mit festen Zähnen im Unterkiefer.
Der Oberkiefer folgte in einem zweiten Eingriff. Dank präziser 3D-Planung konnten wir sechs Implantate sicher inserieren. Da das Knochenangebot teilweise sehr gering war, bauten wir den Knochen während des Eingriffs mit Eigenknochen auf. Auch im Oberkiefer erhielt Gerhard sofort ein festes Langzeitprovisorium. Die definitive Versorgung — festsitzende Brücke im Oberkiefer, herausnehmbare Brücke im Unterkiefer — wurde im Mai 2025 eingesetzt.
Gerhards Fall zeigt, dass auch eine sehr schwierige Ausgangssituation — 30 Jahre ohne Behandlung, starker Knochenabbau, ausgeprägte Angst — kein Hindernis für eine vollständige Rehabilitation ist. Der Schlüssel war eine sorgfältige Planung, die Aufteilung auf zwei Eingriffe und die Bereitschaft, auf den Patienten einzugehen.
Der Knochenaufbau mit Eigenknochen war im Oberkiefer notwendig, wurde aber direkt im selben Eingriff durchgeführt — kein separater OP-Termin, keine zusätzliche Wartezeit. Heute kann Gerhard wieder unbeschwert lachen und kraftvoll zubeißen.
Auch wenn Sie lange nicht beim Zahnarzt waren oder Angst haben — wir nehmen uns Zeit für Sie. Kein Druck, kein Urteil.