Zahnimplantat Ingolstadt
Wenn ein Zahnimplantat
keine Option mehr sein soll.
Zu wenig Knochen. Zu alt. Zu riskant. Diese Sätze hören wir oft von Patienten, die woanders waren. Wir schauen genau hin, bevor wir etwas sagen.
Dr. Andreas Vogtner, M.Sc. Implantologie · Über 3.000 Zahn-Implantate · Ingolstadt
Was ein Zahn-Implantat wirklich ist
Nicht nur ein Ersatz.
Eine neue Wurzel.
Ein Zahn-Implantat ist eine kleine Titanschraube, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und als künstliche Zahnwurzel dient. Darauf sitzt später eine Krone, eine Brücke oder ein ganzer Zahnersatz. Fest. Herausnehmbar nur, wenn Sie es wollen.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Lösungen: Das Implantat überträgt Kaukräfte direkt in den Knochen. Das hält den Knochen gesund und verhindert den Abbau, der bei einem fehlenden Zahn unweigerlich beginnt. Brücken und Prothesen können das nicht leisten.
Gut gemacht, hält ein Implantat ein Leben lang. Wir verwenden ausschließlich vielfach erprobte Implantatkörper aus Reintitan mit angerauter Oberfläche, damit der Knochen optimal einwachsen kann.
Aufbau & Funktion
Drei Teile. Ein Zahn.
Ein Implantat ist kein einzelnes Stück, sondern ein System aus drei Komponenten, die zusammen einen natürlichen Zahn so genau nachbilden, dass man von außen keinen Unterschied sieht.
01
Implantatkörper
Die Titanschraube, die in den Kieferknochen eingebracht wird. Sie übernimmt die Funktion der natürlichen Zahnwurzel und wächst in den Knochen ein. Das nennt sich Osseointegration.
02
Abutment
Das Verbindungsstück zwischen Schraube und Krone. Es ragt aus dem Zahnfleisch heraus und gibt der Krone den nötigen Halt. Präzision hier entscheidet über die Langzeitstabilität.
03
Krone
Der sichtbare Teil. Individuell in Form und Farbe angepasst, damit sie nicht auffällt. Dr. Barbara Vogtner fertigt die Kronen in unserem eigenen 3D-Labor, millimetergenau und persönlich kontrolliert.
Der häufigste Einwand
"Ihr Knochen reicht nicht aus."
Das stimmt manchmal. Aber seltener, als man denkt. Und selbst wenn, ist es in den meisten Fällen kein Hindernis, sondern eine Aufgabe. Knochenaufbau ist heute Routine, wenn man weiß, was man tut.
Knochenaufbau
Wenn der Knochen fehlt, bauen wir ihn auf. Mit eigenem Knochenmaterial vom Kieferkamm oder mit natürlichem Knochenersatzmaterial. Beides ist erprobt, sicher und gut verträglich. Das dauert, aber es funktioniert.
Schrägstellung
Beim All-on-4-Konzept setzen wir zwei der vier Implantate schräg, um vorhandenen Knochen optimal zu nutzen. Das macht in vielen Fällen einen aufwendigen Knochenaufbau überflüssig und verkürzt die Behandlungszeit deutlich.
3D-Planung
Wir planen jeden Eingriff mit einem digitalen Volumentomogramm (DVT). Das zeigt uns Knochenqualität, Knochenmenge, Nervenverlauf und die exakte Position für das Implantat, bevor wir anfangen. Keine Überraschungen im OP.
Wenn der Knochen fehlt
Knochenaufbau: Was das bedeutet und wie wir vorgehen.
Knochenschwund entsteht, wenn ein Zahn fehlt und der Knochen nicht mehr stimuliert wird. Auch Parodontitis kann den Knochen schädigen. In beiden Fällen gibt es Wege, den Knochen wieder aufzubauen und Implantate trotzdem möglich zu machen.
Bonespreading & Bonesplitting
Der Knochen wird vorsichtig gespalten oder aufgespreizt. In den entstandenen Spalt setzen wir das Implantat, die Hohlräume werden mit Knochenmaterial aufgefüllt. Der Vorteil: Knochenaufbau und Implantation in einem Termin.
Geeignet für: schmale Kieferknochen im Ober- und Unterkiefer
Sinuslift
Im Oberkiefer liegt die Kieferhöhle oft direkt über den Zahnwurzeln. Beim Sinuslift wird der Boden der Kieferhöhle angehoben und mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Intern oder extern, je nach verfügbarer Knochenhöhe.
Geeignet für: Oberkiefer-Seitenzahnbereich mit wenig Knochenhöhe
Mehr zum SinusliftSocket Preservation
Muss ein Zahn gezogen werden, versorgen wir das Zahnfach direkt mit Knochenmaterial. So bleibt der Knochen erhalten und die Ausgangssituation für ein späteres Implantat ist deutlich besser. Manchmal ist sogar eine Sofortimplantation möglich.
Geeignet für: Zahnextraktion mit geplanter Implantatversorgung
Knochen-Anlagerung
Bei kleinen Defekten reichen Knochenspäne, die beim Bohren für das Implantat entstehen. Sie werden an den Defekt angelagert und mit einer Membran geschützt. Einfach, effektiv, oft in einem Termin mit der Implantation möglich.
Geeignet für: kleine Knochendefekte um einzelne Implantate
Wie es abläuft
Von der Planung bis zum fertigen Zahn.
Kein Schritt ist Routine, aber jeder Schritt ist planbar. Wir erklären Ihnen vorab genau, was wann passiert und warum.
Ersttermin & Diagnostik
Der erste Termin dauert 30 Minuten: Kennenlernen, Basisbefund, erste Einschätzung. Wenn eine Implantatversorgung in Frage kommt, folgt ein separater Diagnostiktermin (ca. 45 Minuten) mit digitalem Scan, Fotostatus und DVT (digitales Volumentomogramm). Aus diesen Daten planen wir den Eingriff am Computer und fertigen eine individuelle Bohrschablone. Bei komplexen Fällen besprechen wir alle Optionen und Kosten in einem eigenen Planungsgespräch. Von Ersttermin bis OP vergehen in der Regel 2–3 Wochen.
Einsetzen des Implantats
Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Mundschleimhaut wird mikrochirurgisch eröffnet, der Knochen präzise nach Bohrschablone vorbereitet und das Implantat eingesetzt. Ein Einzelimplantat dauert bei uns ca. 45 Minuten. Ohne Knochenaufbau sind die meisten Patienten am OP-Tag wieder arbeitsfähig. Bei einem externen Sinuslift kann es 3–4 Tage dauern.
Einheilphase
Das Implantat wächst in den Knochen ein (Osseointegration) – das dauert 3 Monate. In dieser Zeit tragen Sie eine provisorische Versorgung. Der erste Kontrolltermin ist nach 7 Tagen. Sobald das Implantat fest sitzt, wird ein Gingivaformer eingesetzt, der das Zahnfleisch in Form bringt.
Abformung & Krone
Nach der Einheilphase nehmen wir eine präzise Abformung mit dem Pick-Up-Verfahren. Den definitiven Zahnersatz fertigt ein spezialisiertes Dentallabor – individuell in Form und Farbe, nach den Vorgaben von Dr. Barbara Vogtner. Er fällt nicht auf, weil er nicht auffallen soll.
Was wir anbieten
Von einem Implantat bis zum kompletten Kiefer.
Einzelzahnimplantat
Ein fehlender Zahn, eine Lösung. Das Implantat ersetzt die Wurzel, die Krone den sichtbaren Zahn. Die Nachbarzähne bleiben unangetastet, der Knochen bleibt erhalten.
Implantatgetragene Brücke
Mehrere fehlende Zähne in einer Reihe? Zwei Implantate tragen eine Brücke. Fest, stabil, ohne die gesunden Nachbarzähne zu beschleifen.
All-on-4 / All-on-6
Feste Zähne an einem Tag – das ist kein Versprechen, sondern ein erprobtes Konzept. All-on-4 nutzt vier strategisch gesetzte Implantate und ist für die meisten Patienten die richtige Wahl. All-on-6 mit sechs Implantaten bietet zusätzliche Stabilität, wenn die Kieferbreite es erlaubt. Das Konzept, das vielen Patienten das Leben zurückgibt, die jahrelang mit Prothesen gelebt haben.
Sofortimplantation
In bestimmten Fällen setzen wir das Implantat direkt nach der Extraktion ein. Weniger Eingriffe, weniger Heilungszeit, schnelleres Ergebnis. Voraussetzung ist ein gesunder Mundraum ohne aktive Entzündung.
Mehr zum SofortimplantatKnochenaufbau
Wenn der Knochen fehlt, bauen wir ihn auf. Sinuslift, Bonespreading, Socket Preservation, Knochen-Anlagerung. Wir kennen alle Methoden und wählen die, die für Ihren Fall die richtige ist.
Sinuslift im DetailImplantat-Zweitmeinung
Sie haben woanders ein Nein gehört und sind unsicher? Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist und was nicht. Manchmal ist die Antwort auch bei uns Nein, aber dann wissen Sie warum.
Behandlung in Sedierung
Zahnarztangst ist kein Hindernis. Auf Wunsch führen wir Implantationen in Sedierung durch – Sie schlafen entspannt, wir arbeiten präzise. Besonders bei längeren Eingriffen oder mehreren Implantaten in einer Sitzung eine echte Option.
Chirurgie & Prothetik aus einer Hand
Dr. Andreas Vogtner setzt das Implantat, Dr. Barbara Vogtner fertigt den Zahnersatz. Beide in einer Praxis, beide aufeinander abgestimmt. Das spart Termine, vermeidet Informationsverlust zwischen Behandlern und liefert ein besseres Ergebnis.
Video
Was Sie nach der Implantat-OP erwartet
Was Sie wissen sollten
Wann sind Implantate möglich?
Implantate sind ab ca. 25 Jahren möglich – erst wenn das Kieferwachstum abgeschlossen ist. Nach oben gibt es keine Altersgrenze: entscheidend ist der allgemeine Gesundheitszustand, nicht das Alter. Damit Implantate sicher eingesetzt werden können und lange halten, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
Klare Kontraindikationen sind schwere Allgemeinerkrankungen wie unkontrollierter Diabetes, Osteoporose oder eine laufende Bisphosphonat-Therapie. Gut eingestellter Diabetes oder ein stark atrophierter Kieferkamm sind Grenzfälle – die wir mit entsprechender Vorbereitung oft trotzdem behandeln können. Das klären wir im Beratungsgespräch.
Was wir vorab immer behandeln: eine aktive Parodontitis. Entzündungen im Mund gefährden den Implantaterfolg. Erst wenn der Mund gesund ist, beginnen wir mit der Implantation.
Ausreichend Knochenmaterial
Oder die Bereitschaft, es aufzubauen. Wir klären das mit dem DVT.
Gesunder Mundraum
Keine aktive Parodontitis, keine unbehandelten Entzündungen.
Bereitschaft zur Pflege
Implantate halten ein Leben lang, wenn man sie pflegt. Wir zeigen Ihnen wie.
Kosten & Krankenkasse
Die gesetzliche Kasse zahlt nur den Festzuschuss für den definitiven Zahnersatz – nicht die Implantation, nicht den Knochenaufbau, nicht das Provisorium. Wir bieten 4 Monate zinsfreie Finanzierung. Für längere Laufzeiten arbeiten wir mit BFS und Nelly zusammen.
Ergebnis
Vorher. Nachher.
Was Implantologie wirklich bedeutet, sieht man am besten an echten Ergebnissen. Kein Filter, keine Bearbeitung.
Fotos mit Einwilligung des Patienten. Kein Filter, keine Nachbearbeitung.
Ihr Spezialist
Dr. Andreas Vogtner
M.Sc. Parodontologie & Implantologie · ITI Diploma
Andreas Vogtner hat sich früh entschieden, die Fälle anzunehmen, die andere ablehnen. Über 3.000 gesetzte Implantate, mehr als 15 Jahre Erfahrung, zwei Fachtitel in Parodontologie und Implantologie.
Er ist von der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) sowie der Konsensuskonferenz zertifiziert. Das ITI Diploma ist eine der renommiertesten Auszeichnungen in der Implantologie weltweit. Es wird nur an Zahnärzte vergeben, die nachweislich herausragende Leistungen in Forschung, Lehre und klinischer Praxis erbracht haben.
"Ich sehe jeden Tag Patienten, denen gesagt wurde: Da kann man nichts mehr machen. Wir sehen das anders."
Ratgeber
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Keramik- oder Titanimplantat? Eine ehrliche Einordnung
Aus der Praxis
Vorbereitung auf die Implantat-OP
Dr. Vogtner erklärt Schritt für Schritt, wie Sie sich auf den Eingriff vorbereiten — was Sie wissen müssen, was Sie tun können und was danach auf Sie zukommt.
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