Implantologie · Ingolstadt
Sinuslift in Ingolstadt –
wenn der Oberkiefer
mehr Platz braucht.
Viele Patienten kommen zu uns mit dem Satz: „Mir wurde gesagt, ein Implantat geht bei mir nicht – zu wenig Knochen." Meistens stimmt das nicht. Der Sinuslift ist eine Routineoperation, die genau dieses Problem löst.
Das Problem
Der Knochen baut ab.
Die Kieferhöhle wächst nach unten.
Im seitlichen Oberkiefer liegt die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) direkt über den Backenzähnen. Der Knochen dazwischen ist oft nur wenige Millimeter dick – und er wird dünner, sobald ein Zahn fehlt. Ohne den Kaudruck baut der Körper den Knochen ab, die Kieferhöhle senkt sich weiter nach unten.
Ein Implantat braucht mindestens 8 bis 10 mm Knochenhöhe, um stabil einzuwachsen. Wenn weniger vorhanden ist, kann es nicht gesetzt werden – zumindest nicht ohne Vorbereitung. Genau hier kommt der Sinuslift ins Spiel.
Beim Sinuslift wird der Boden der Kieferhöhle angehoben und der entstandene Hohlraum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Das Material wandelt sich über Monate in echten Knochen um – und schafft die Basis für ein stabiles Implantat.
Wann ist ein Sinuslift nötig?
Zu wenig Restknochenhöhe
Weniger als 5–8 mm Knochen im seitlichen Oberkiefer – das häufigste Szenario nach längerem Zahnverlust.
Lange Zahnlücke
Je länger ein Zahn fehlt, desto mehr Knochen baut sich ab. Wer früh handelt, vermeidet oft einen aufwendigen Eingriff.
Implantat im Seitenzahnbereich
Besonders Prämolaren und Molaren im Oberkiefer liegen anatomisch nah an der Kieferhöhle.
DVT-Diagnostik zeigt Defizit
Erst das 3D-Röntgen (DVT) zeigt, wie viel Knochen wirklich vorhanden ist – und welche Methode passt.
Die zwei Methoden
Intern oder extern –
je nachdem, wie viel fehlt.
Beide Methoden führen zum gleichen Ziel: ausreichend Knochen für ein stabiles Implantat. Welche die richtige ist, entscheidet das 3D-Röntgenbild.
Interner Sinuslift
Die schonendere Variante. Der Zugang erfolgt direkt über den Bohrkanal des Implantats – kein zusätzlicher Schnitt, kein seitliches Knochenfenster. Der Kieferhöhlenboden wird über das Bohrloch vorsichtig angehoben, Knochenersatzmaterial wird eingebracht. In den meisten Fällen kann das Implantat sofort im selben Termin gesetzt werden.
Externer Sinuslift
Die aufwendigere, aber leistungsfähigere Methode. Über einen seitlichen Zugang zur Kieferhöhle wird ein kleines Knochenfenster geschaffen. Die Schneider-Membran wird vorsichtig angehoben, der Hohlraum mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Nach 4 bis 6 Monaten Einheilung folgt das Implantat. Für Fälle, bei denen die interne Methode nicht mehr ausreicht.
| Merkmal | Interner Sinuslift | Externer Sinuslift |
|---|---|---|
| Knochendefizit | 3–5 mm fehlen | > 5 mm fehlen (< 4–5 mm Restknochen) |
| Zugang | Über das Implantat-Bohrloch | Seitliches Knochenfenster |
| Implantat sofort? | Meist ja | Oft zweizeitig (nach Einheilung) |
| Einheilzeit | 3–4 Monate | 4–6 Monate |
| Aufwand | Gering, minimalinvasiv | Höher, mehr Erfahrung nötig |
| Erfolgsquote | > 92 % über 10 Jahre | > 92 % über 10 Jahre |
Der Ablauf
Von der Diagnose
bis zur fertigen Krone.
Kein Sinuslift ohne genaue Planung. Wir arbeiten mit einem digitalen Workflow: DVT, 3D-Planung, präziser Eingriff. Das minimiert Überraschungen und gibt Ihnen Sicherheit über jeden Schritt.
Jetzt Beratungstermin anfragen3D-Diagnostik (DVT)
Ein digitales Volumentomogramm zeigt exakt, wie viel Knochen vorhanden ist, wo die Kieferhöhle liegt und welche Methode passt. Ohne DVT ist eine sichere Planung nicht möglich.
Beratungsgespräch & Kostenplan
Wir erklären Ihnen den Befund, zeigen die Optionen und erstellen einen transparenten Heil- und Kostenplan. Keine Überraschungen.
Eingriff unter Lokalanästhesie
Der Sinuslift wird ambulant in unserer Praxis durchgeführt. Auf Wunsch ist eine Sedierung möglich. Der Eingriff dauert je nach Methode 30 bis 90 Minuten.
Einheilung & Nachsorge
Wir begleiten Sie durch die Einheilphase. Regelmäßige Kontrollen stellen sicher, dass sich das Material gut integriert.
Implantat & Krone
Sobald ausreichend Knochen vorhanden ist, setzen wir das Implantat. Nach der Osseointegration folgt die definitive Krone – fest, funktional, ästhetisch.
Warum Dr. Vogtner
Sinuslift ist Chirurgie.
Erfahrung macht den Unterschied.
Die häufigste Komplikation beim Sinuslift ist eine Verletzung der Schneider-Membran – der feinen Schleimhaut, die die Kieferhöhle auskleidet. In erfahrenen Händen ist das selten und gut beherrschbar. In weniger erfahrenen Händen kann es den Eingriff komplizieren.
Dr. Andreas Vogtner führt beide Sinuslift-Methoden routinemäßig durch. Sein Master of Science in Parodontologie und Implantologie sowie das ITI Diploma sind die höchsten akademischen Qualifikationen, die ein Implantologe in Deutschland erwerben kann.
M.Sc. Implantologie
Höchste akademische Qualifikation
ITI Diploma
International Team for Implantology
3D-DVT in der Praxis
Präzise Planung vor dem Eingriff
Beide Methoden
Intern & extern aus einer Hand
Fallstudie aus unserer Praxis
Sofortimplantat im Oberkiefer mit Sinuslift
Patient mit geringem Knochenangebot im seitlichen Oberkiefer. Externer Sinuslift und Sofortimplantat in einer Sitzung. Sechs Monate später: definitive Keramikkrone. Ergebnis stabil nach zwei Jahren Nachbeobachtung.
Fallstudie lesenAus unserer Praxis
Externer Sinuslift im Oberkiefer – ein Beispiel aus der Praxis.
Zu wenig Knochen für Implantate im Seitenzahnbereich – das ist eine häufige Ausgangslage. Hier sehen Sie, wie der Weg vom zahnlosen Kiefer bis zu neun stabilen Keramikkronen aussieht.
Ausgangslage
Fehlende Zähne im Oberkiefer-Seitenzahnbereich (Regio 24/25). Zu wenig Knochenhöhe für Implantate ohne vorherigen Knochenaufbau.
Nach Sinuslift & Implantation
Externer Sinuslift mit Knochenaufbau, anschließend zwei Implantate gesetzt. Hier nach der Einheilphase: Implantate stabil im aufgebauten Knochen verankert.
Ergebnis
Neun Keramikkronen auf Implantaten – fest, stabil, natürlich wirkend. Dr. Barbara Vogtner hat die Kronen individuell in Form und Farbe gefertigt.
Behandlung: Externer Sinuslift im Oberkiefer-Seitenzahnbereich (Regio 24/25), Implantation nach Einheilung des Knochens, Versorgung mit neun vollkeramischen Kronen. Prothetik: Dr. Barbara Vogtner.
Alle Fotos aus unserer Praxis. Veröffentlichung mit Einwilligung des Patienten.
Häufige Fragen
Was Patienten wissen wollen.
Ist ein Sinuslift schmerzhaft?
Der Eingriff selbst wird unter lokaler Betäubung durchgeführt – Sie spüren nichts. Danach sind leichte Schwellungen und Druckgefühl für 3 bis 7 Tage normal, vergleichbar mit einer Zahnextraktion. Die meisten Patienten kommen gut damit zurecht und sind nach 2 bis 3 Tagen wieder arbeitsfähig.
Wie lange dauert die Heilung?
Beim internen Sinuslift kann das Implantat oft sofort gesetzt werden, die Einheilung dauert dann 3 bis 4 Monate. Beim externen Sinuslift wird zunächst der Knochen aufgebaut – nach 4 bis 6 Monaten Einheilzeit folgt das Implantat. Bis zur fertigen Krone dauert es je nach Methode 6 bis 12 Monate.
Was kostet ein Sinuslift?
Ein interner Sinuslift kostet in der Regel 300 bis 500 Euro, ein externer Sinuslift 600 bis 1.150 Euro. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht. Private Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil. Wir erstellen Ihnen vor der Behandlung einen transparenten Heil- und Kostenplan.
Welche Risiken hat ein Sinuslift?
Das häufigste Risiko ist eine Perforation der Schneider-Membran. In erfahrenen Händen ist das selten und gut beherrschbar. Weitere mögliche Komplikationen sind Entzündungen oder eine verzögerte Einheilung. Die Erfolgsquote von Implantaten nach Sinuslift liegt bei über 92 Prozent über 10 Jahre.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nein. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt weder den Sinuslift noch das Implantat selbst. Den Zahnersatz auf dem Implantat (z. B. die Krone) bezuschusst die Kasse jedoch. Wir erstellen Ihnen einen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Kasse einreichen können. Private Zusatzversicherungen übernehmen je nach Tarif 50 bis 100 Prozent.
Kann ich nach dem Eingriff normal essen und arbeiten?
In den ersten Tagen sollten Sie weiche Kost bevorzugen und kräftiges Schnäuzen für mindestens 48 Stunden vermeiden, um keinen Druck auf die Kieferhöhle zu erzeugen. Die meisten Patienten sind nach 2 bis 3 Tagen wieder arbeitsfähig. Sport und körperliche Belastung sollten für etwa eine Woche pausiert werden.
Termin anfragen
Jetzt Sinuslift-Beratung anfragen
Wir schauen genau hin, bevor wir etwas sagen. Ein 3D-Röntgen zeigt, was wirklich möglich ist – und welche Methode für Sie passt.
Lieber direkt schreiben?
WhatsApp schreibenZu wenig Knochen für ein Implantat?
Wir schauen genau hin, bevor wir etwas sagen. Ein 3D-Röntgen zeigt, was wirklich möglich ist – und welche Methode für Sie passt.